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Band läuft (Aufnahme Technik)

Möglichkeiten der Aufnahme im Proberaum.

Im Prinzip bieten sich 2 Möglichkeiten der Aufnahme im Proberaum an.
  1. Die Band spielt zusammen ein, es werden bis auf den Gesang alle Instrumente gleichzeitig auf einzelnen Spuren aufgenommen. Der Gesang wird später separat aufgenommen. Wahlweise kann der Gesang auch über Kopfhörer als Pilotspur zur Orientierung der Band mit eingespielt werden.
  2. Jedes Instrument wird einzeln aufgenommen, angefangen mit dem Schlagzeug. Bass, Gitarre und anderer Instrumente werden nur zur Orientierung über Kopfhörer mitgespielt und in so genannten Pilotspuren mit aufgezeichnet. Wir haben für diesen Zweck Line-Verstärker auf Röhrenbasis. Danach wird jedes Instrument einzeln eingespielt. Die Pilotspuren können auch hier zur Orientierung dienen.

Methode 1


Vorteile


  • Mehr Songs in der gleichen Zeit möglich
  • Die Band klingt tighter oder hat einen gewissen Live-Charakter, da so die Interaktion der Musikerinnen natürlich mit aufgenommen wird.
  • Kostengünstiger

Nachteile


  • Die einzelnen Spuren sind nicht absulut sauber getrennt. Die Nachbearbeitung lässt dann evtl. nicht die optimalsten Klangergebnisse zu.
  • Die Band muss gut zusammen spielen, sonst steigt der zeitliche Aufwand.

Möglichkeiten


  • Fehlerhafte Passagen einzelner Instrumente können auch hier nachträglich korrigiert werden.
  • Eine gut eingespielte Band kann bis zu 16 Songs in zwei Tagen schaffen.
  • Andere Instrumente können problemlos später eingespielt werden. 


Methode 2


Vorteile



  • Alle Instrumente können optimal aufgenommen werden, was im weiteren Arbeitsprozess eine allerfeinste tontechnische Aufbereitung möglich macht.

Nachteile


  • Die Methode der einzelnen Aufnahme der Instrumente ist sehr zeitintensiv. Der mindestens doppelt so große Zeitaufwand geht also ins Geld und kann die Vorteile der Proberaumaufnahme zunichte machen, so dass Ihr auch über einen Studioaufenthalt nachdenken könntet.


Unsere Technik

Wir sind in der Lage 16 Spuren gleichzeitig mit 48kHz Abtastrate und 24 Bit Sampletiefe aufzunehmen.
Das reicht aus um ein Schlagzeug mit bis zu 10 Mikrofonen dazu noch zwei Gitarren, Bass (Mikro und DI) und Keyboard (Stereo) gleichzeitig einzuspielen.
Bei Spielfehlern einzelner Instrumente können wir direkt mittels Punch-In & Out die fehlerhaften Stellen nachträglich korrigieren. Das erfolgt direkt im Anschluss an jeden eingespielten Song. Dieses Verfahren ist sehr produktiv da sich die  Musikerinnen noch optimal im jeweiligen Stück befinden und Korrekturen somit leichter von der Hand gehen.
Eine Ausnahme macht hier das Schlagzeug. Spielfehler können hier meist nur schwer korrigiert werden da das Schlagzeug zu sehr die Songdynamik bestimmt.
Wenn Ihr beim Einspielen Eurer Songs den Gesang zur Orientierung benötigt, ist auch dies kein Problem. Ihr könnt wie gewohnt mitsingen. Allerdings bekommt ihr den Gesang dann über Kopfhörer incl. Monitormix der anderen Instrumente zu hören.
Der Gesang wird nicht mit aufgenommen und muss dann später separat eingesungen werden.  Wir können vier unterschiedliche Stereo-Kopfhörer-Monitorwege anbieten. In der Regel reichen zwei Wege.

Beispiel für ein gebräuchliches Setup:

Bassdrum: 1x AKG D 112 für Bässe und 1x Oktava Mk219 für Mitten und Kick
Snaredrum: 2x Shure Sm57 Schlagfell und Resonanzfell
Hihat: 1x Kondenser Kleinmembran z. B.  Beyerdynamic M 201 oder SC140
Becken: 2x Kondenser Kleinmembran z. B.  Beyerdynamic M 201 oder SC140 als Overheads
Toms: 3x Sennheiser e604

Bass: Oktava Mk319 und Di
Gitarre: SM 57 oder besser Oktava Mk219
Keyboard: 2x Di (Stereo)

Gesang: nachträglich mit Oktava Mk 319
Andere akustische Instrumente können ebenfalls nachträglich mit jeweils geeigneten Mikrofonen aufgenommen werden.